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Briefkopf
English contents about  constructed wetlands

Pflanzenkläranlagen nach DWA A 262:

Die natürlichste Art, ihr Abwasser sicher zu reinigen!

 

Beispiele aus dem Landkreis Wolfenbüttel          

Prospekt Preisliste

und aus dem Landkreis Oldenburg

Scirpus lacustris Die Pflanze der Saison 2010

Pflanzenkläranlagen sind die wertvollste Alternative zur technischen Abwasserreinigung im ländlichen Raum.

Pflanzenkläranlagen sind mit Sumpf- und Wasserpflanzen bepflanzte Filterkörper, in denen eine Lebensgemeinschaft aus Pflanzen, Mikroorganismen und Filterkörper die Reinigung des Abwassers übernimmt.

Pflanzenkläranlagen sind eine Weiterentwicklung der Rieselfelder.

Pflanzenkläranlagen werden grundsätzlich mit einer Basisdichtung gebaut, die zumeist aus hochwertiger Folie besteht.

Die wichtigsten Baugruppen einer Pflanzenkläranlage sind:

die Zulaufkulisse, der Filterkörper (entweder aus Kiesen oder auch Lava), die Sammelkulisse im Ablauf sowie der Meß- und Kontrollschacht ausserhalb der Pflanzenkläranlage.

Bei Pflanzenkläranlagen vom Typ 1 geschieht die Vorreinigung in zwei vorgeschalteten, im wöchentlichen Wechsel beschickten Becken. Hier wird das Abwasser mitsamt seiner Feststoffe aufgespült. Das Wasser sickert durch einen speziellen Filterkörper in die Nachreinigung, während die Feststoffe an der Filteroberfläche verbleiben und mineralisieren (vererden). Bedingt durch die niedrigsten Folgekosten aller Klärsysteme wird dieser Pflanzenkläranlagentyp an Bedeutung gewinnen. Das Schlammsediment dieser Pflanzenkläranlage wird nur alle 20 - 25 Jahre entnommen und entsorgt. Dadurch ist eine völlige Unabhängigkeit von Gebührenerhöhungen für die Klärschlammentsorgung sichergestellt.

Bei Pflanzenkläranlagen vom Typ 2 geschieht die Vorreinigung in der herkömmlichen Dreikammergrube. Das feststofffreie Ablaufwasser der dritten Kammer wird in die Pflanzenkläranlage eingeleitet. Je nach Verfahren durchströmt es den Filterkörper horizontal und/oder vertikal.

Die Baugrößen von Pflanzenkläranlagen sind in der ATV A 262 vorgegeben und geregelt.

 Für den Betrieb unserer Pflanzenkläranlagen empfehlen wir ein Volumen von 1000 ltr. pro EGW in der Dreikammergrube.

NEU :Ab sofort erhalten Sie bei uns Dreikammergruben aus Polyethylen in monolithscher Bauweise (Behälter aus einem Stück). Gewicht einer Dreikammergrube aus Polyrthylen mit einem Volumen von 6 m3 = ca. 300 kg.

 Wir verwenden ausschließlich Markenprodukte, auch wenn diese teurer sind.

Der beste Standort für eine Pflanzenkläranlage ist vollsonnig.

Der Winterbetrieb von Pflanzenkläranlagen ist völlig problemlos: Das Abwasser, daß in eine Pflanzenkläranlage eingeleitet wird, hat beim Zulauf in die Anlage noch eine Temperatur von ca. 10 Grad. Die Mikroorganismen im Filterkörper geben ebenfalls Eigenwärme ab, sodaß die Pflanzenkläranlage zwar an der Oberfläche einfrieren kann, aber trotzdem noch die Abwässer reinigt. Die Reinigungsleistung im Winter ist nur um ca. 10 Prozent geringer als im Sommer !

Pflanzenkläranlagen sind im Gegensatz zu technischen Systemen robuste Gesellen: wenn der Besitzer z.B. in den Urlaub fährt: es muß vor der Abreise nur sichergestellt sein, daß genügend Wasser in in der Pflanzenkläranlage steht, damit diese nicht austrocknen kann. Allerdings darf es auch mal etwas zuviel Schmutzwasser sein, z.B. wenn eine größere Feier ins Haus steht.

Die betriebssicherste und robusteste Bauform einer Pflanzenkläranlage sind die Horizontalfiltervarianten, die auf dem System Seidel / Rausch basieren.

Die Wartung von Pflanzenkläranlagen ist minimal und auch für Laien zum Großteil selbst ausführbar:

Kontrolle, ob Brennesseln, Weiden o.ä. in der Anlage wachsen.

ca. 3 - 4 mal im Jahr durchzuführen, Dauer ca. 15 min (max)

Reinigung des Kontrollschachtes

3 - 4 mal im Jahr, Dauer ca. 15 min (max)

Abmähen der Schilfpflanzen

einmalig im März auf ca. 20 cm Höhe

Die Messung der Ablaufwerte muß von einem Labor durchgeführt werden. Die wichtigsten Parameter sind der BSB5 - Wert (biochemischer Sauerstoffbedarf in 5 Tagen) und der CSB (chemischer Sauerstoffbedarf).

Die Grenzwerte sind definiert auf maximal 40 mg/l beim BSB 5 und maximal 150 mg/l beim CSB.

 Gut funktionierende Pflanzenkläranlagen unterschreiten diese Werte um bis zu 90 Prozent !

Für den Bau einer Pflanzenkläranlage ist eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich. Die Unterlagen für Beantragung dieser Erlaubnis stellen wir Ihnen auf Wunsch gegen eine Gebühr zusammen. Die Beantragung erfolgt jeweils bei der zuständigen unteren Wasserbehörde.

Es gibt drei Varianten von Pflanzenkläranlagen:

  

Horizontalfilter

Vertikalfilter

Vollentsorgung am Entstehungsort

Tiefe 50 bis 60 cm

Tiefe 80 - 100 cm

Tiefe 50 bis 60 cm

Vorreinigung: Dreikammergrube

Vorreinigung: Dreikammergrube

Vorreinigung: Klärschlammvererdung !

Energieloser Betrieb möglich

Pumpe mit Steuerung erforderlich

Zerkleinerungsdruckpump e erforderlich

betriebssicherste Variante

 

völlig autarke, betriebssichere Variante

Folgekosten:

Folgekosten:

Folgekosten:

Entleerung der Dreikammergrube

Entleerung der Dreikammergrube

 

 

Strom

Strom

beste Eigenkontrolle möglich!

 

dauerhaft wirtschaftlichste Variante!

beste Reinigungswerte

gute Reinigungswerte

beste Reinigungswerte

niedrigste Baukosten

 

höhere Baukosten

Gut zum Selbstbau geeignet

Selbstbau möglich

Selbstbau betreut möglich

Inbetriebnahme am 10.06.2005

Wie baut man eine Pflanzenkläranlage?
Konformitätserklärung zur DWA A 262

Diese Anlage wurde vom Bauherrn und seinen Mitarbeitern selbst gebaut. Der Bau wurde durch uns vor Ort betreut. (Typ1, 32 EGW)

Dwornitzak´s neuer Abwassershop:  online Pflanzenkläranlagen kaufen !

Clemens Dwornitzak, Stand: August 2010

Ein Blick in die Pumpstation bei Inbetriebnahme am 10.06.2005

Messen / Events
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